Gemütliches Miteinander – „Stick together“ organisiert Grillfest im Brenz Park

Vergangene Woche organisierte die Flüchtlingsinitiative „Stick together“ in Kooperation mit der Firma Voith ein gemeinsames Grillfest mit Flüchtlingen. Die Initiative gibt es seit Oktober 2015 und wurde von mehreren jungen Erwachsenen aus Heidenheim gegründet. Die erste Aktion wurde damals im Felsen durchgeführt, wo Kleider- und Sachspenden entgegen genommen wurden, die dann in den Flüchtlingsheimen im Landkreis sowie in der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen verteilt wurden.

Ein ehrenamtlich Engagierter bei Stick together erinnert sich vor allem sehr gerne an das Verteilen der Spenden in den Flüchtlingsheimen. Mit großer Herzlichkeit und noch größerer Dankbarkeit wurden die Sachen dort entgegen genommen.

Blog Beitrag Stick together

Neben dieser Spendenaktion organisiert Stick together regelmäßige Veranstaltungen und Freizeitangebote für Flüchtlinge. So hat sich ein Cafétreff im „Felsen“ bereits etabliert und findet jeden zweiten Sonntag statt.

Bei der nächsten Veranstaltung soll gemeinsam gekocht und somit die Kulturen ausgetauscht werden. Wie in jeder Veranstaltung von Stick together steht aber auch hier das gemütliche Miteinander und Beisammensein im Vordergrund.

 

 

Umbau der Kleiderkammer des DRK Kreisverbandes Heidemheim e.V.

 

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DRKDie Kleiderkammer des Roten Kreuzes befindet sich im Gebäude der Geschäftsstelle, Schlosshaustr. 98 in Heidenheim. Dort erhalten sozial benachteiligte Personen gut erhaltene Kleider. Angeboten werden Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie textile Haushaltswaren.

Bislang war die Kleiderkammer nur provisorisch eingerichtet und dadurch konnte der zur Verfügung stehende Platz nicht optimal genutzt werden. Durch die Unterstützung der Glücksspirale aus der Kampagne „Aus Liebe zum Menschen“ konnte der Umbau und damit die Verbesserung der Rader Kleiderkammer verwirklicht werden. Dadurch konnten die Arbeitsbedingungen der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Kleiderkammer verbessert werden und die Kunden können in einer ansprechenderen Atmosphäre Kleidung erhalten.

Ziel war es, mehr Stauraum zu schaffen und die Kleiderausgabe leichter und übersichtlicher zu gestalten. Dazu wurde ein einheitliches Regalsystem installiert. Nun kann die Kleidung auf zwei Ebenen aufgehängt werden, die Kleiderbügel hierfür hat die Firma M. H. Kleiderbügel in Lauingen gespendet. Kinderkleidung und andere Kleinteile können in Hängekörben präsentiert werden und müssen nicht mehr am Boden stehen. Dies führt zu einer besseren Barrierefreiheit. Ein neuer Anstrich trägt zusätzlich zu einer schöneren Atmosphäre bei.

Die neuen Regale werden von den Kunden sehr gut angenommen. Die Kunden finden sich mit der neuen übersichtlichen Sortierung der Kleidung sehr gut zurecht. Auch für die Haupt- und Ehrenamtlichen der Kleiderkammer ist das neue Regalsystem eine deutliche Erleichterung, das ständige Zusammenlegen der Kleidungsstücke fällt größtenteils weg, wodurch die Arbeit effizienter ist.

Durch den neuen Anstrich und die einheitlichen Regale konnte eine ansprechendere Atmosphäre für Hilfsbedürftige und sozial Benachteiligte aller Generationen und Herkunft gestaltet werden.

Die Warenausgabe erfolgt am Dienstagmorgen von 9:00 – 11:00 Uhr und am Mittwochnachmittag von 13:30 – 17:00 Uhr. Kleiderspenden können während den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle (Mo-Do 08-16 Uhr, Fr 8-12 Uhr) direkt vor Ort abgegeben werden. Auch im Kleiderladen „kleiderglück“ in Giengen werden Kleiderspenden angenommen.

Wer Interesse hat in der Kleiderkammer ehrenamtlich tätig zu werden, darf sich gerne an   Frau Emma Sapper (Tel.: 07321 3583-27, E-Mail: e.sapper@drk-heidenheim.de) wenden.

Glücksspirale

„Wohnen für Hilfe“

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Generationen
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Das neu ins Leben gerufene Programm orientiert sich sehr stark an herkömmlichen Aupair- Programmen. Ziel ist es, die Integration von Flüchtlingen mit Aufenthaltstitel voranzutreiben.
Flüchtlinge werden zu Lebenshelfern, die der besseren Verständlichkeit der Aufgaben her Aupairs genannt werden. Das Programm vermittelt Aupairs an Haushalte hilfebedürftiger Menschen. Der grundsätzliche Unterschied zu normalen Aupair-Programmen ist, dass die Flüchtlinge nicht zu Familien mit Kindern sondern zu Menschen geschickt werden, die aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes nicht mehr selbständig alle Aufgaben erledigen könnnen.
Kost und Logis für das Aupair sind frei, dafür wird die Mithilfe im Haushalt und, je nach Situation der Gastperson, der ein oder andere Gang zum Arzt oder zum Einkaufen erwartet.
Das Programm orientiert sich weiterhin an „Wohnen für Hilfe“, wie es in anderen Städten schon Studenten praktizieren.
Eine Teilnahme an diesem Programm würde die Wohnsituation der Aupairs in vielen Fällen drastisch verbessern. Sobald der Pflichtintegrationskurs beendet ist, besuchen die Aupairs während dieser Zeit einen guten Deutschkurs, um die Integration weiter zu erleichtern.
Nach der Zeit als Aupair wäre bei Interesse und entsprechenden Deutschkenntnissen der Beginn einer Ausbildung in der Pflege möglich, die durch das Programm vermittelt werden könnte.

Kontaktmöglichkeit bei Interesse:
Anja Biber
Handy: 0151 41 44 01 53